OK | FRIENDS: Kunstauktion 2010 - Stefan Banz - Dive


STEFAN BANZ
DIVE, 1994/2010

Stereoskop mit Bildern vom Großen Saal im OK
Einzelstück

Seit 1994 ist der Schweizer Künstler Stefan Banz mit konzeptiv anspruchsvollen künstlerischen Projekten präsent, die sich zwischen Fotografie, Video, ortsbezogenen Installationen und Interventionen bewegen. Zentrales Thema dabei ist die Wahrnehmung, genauer: die Wahrnehmungsschärfung und die Wahrnehmungsverschiebung.
Mitte der 90iger Jahre hat Stefan Banz eine Reihe von “Wasserräumen” installiert, einen davon im OK, der 2011 für den Höhenrausch 2 noch ein mal, in veränderter Form, gezeigt wird: Der 200m² große Saal wird komplett mit etwa 5 cm Wasser bedeckt, der Boden mit einer “unsichtbaren” transparenten Folie als “Becken” ausgekleidet. Für die Auktion hat Stefan Banz ein Stereoskop zur Verfügung gestellt, das seinen Wasserraum räumlich wahrnehmbar macht.

Stefan Banz, geb 1961 in Sursee, Schweiz.
studierte an der Universität Zürich Kunstwissenschaft.1989 war er Mitbegründer der Kunsthalle Luzern und bis 1993 deren künstlerischer Leiter. 2005 kuratierte er unter dem Titel „Shadows Collide With People“ den Schweizer Pavillon an der Biennale in Venedig.

1993 erste Einzelausstellungen als Künstler in der Kubinski Gallery, New York und in
der Galerie Urs Meile, Luzern.
1994 in der Ars Futura Galerie, Zürich und in der Bloom Gallery, Amsterdam.
1995 „Give me a Leonard Cohen Afterworld“ im Kunstmuseum Luzern.
1996 „Dive“ den Ausstellungsraum des OK, Linz,
1997 Installation „Hitzfeld“ in der Galerie Meile Luzern zeigt er zum ersten Mal seine
Affinität zum Sport.
2000 Überblicksausstellung seiner Werke im Migros Museum, Zürich.
2001 Ausstellung The Muhammad Ali’s im Kunstmuseum Luzern (Verleihung des
Manor Kunstpreis).

Seine bisher grösste Ausstellung war die Installation „Study For A Painting Of A Lonely Heart“ im Württembergischen Kunstverein Stuttgart, 2004, wo er auf 1300 m² Ausstellungsfläche einen Rasen anpflanzte und ein nachgebildetes Panzernashorn zeigte, das dem Video „Door to Door“ (wo der Künstler von seinem Nachbar verprügelt wird) zuschaute.
2006 anläßlich der Einzelausstellung „Laugh I nearly died“ im Musée CentrePasquArt in Biel Publikation zu den Installationen der letzten 15 Jahre.

Stefan Banz ist mit seinen Arbeiten auch in wichtigen Gruppenausstellungen vertreten, so u.a. in „Nonchalance“, Centre PasquArt Biel, 1997, und Akademie der Künste Berlin, 1998; „Freie Sicht aufs Mittelmeer“, Kunsthaus Zürich und Schirnkunsthalle, Frankfurt ,1998; „The Squared Circle“, Walker Art Center in Minneapolis, 2003; Echigo-Tsumari-Triennale Japan, 2003; Prag Biennale, 2003; „Rundlederwelten“, Martin Gropius-Bau Berlin, 2005.